Super sympathisch

Prinz Harry kümmert sich um schwer kranke Kids

Katharina Meyeram 05.10.2016 um 16:56 Uhr

Anlässlich des „WellChild Award“ verbrachte Prinz Harry Zeit mit schwer kranken Kids und zauberte Lächeln und rote Wangen auf die Gesichter der kleinen Patienten. Einem Mädchen verriet er sogar ein ganz besonderes Geheimnis.

Die Krankheit für einen kleinen Augenblick vergessen und einfach nur Kind sein: Dieser Traum wurde für einige schwer kranke Kids bei der Verleihung des „WellChild Award“ im Londoner Dorchester Hotel Wirklichkeit. Die Preisverleihung findet einmal im Jahr statt und richtet sich an erkrankte und behinderte Kinder sowie deren Familien. Schirmherr Prinz Harry ließ es sich nicht nehmen, höchstpersönlich vorbeizuschauen, um alle zu begrüßen und für Spaß zu sorgen.

Taschentuch-Alarm herrschte, als der fünfjährige Ollie, der ebenfalls ausgezeichnet wurde, aufstand, um Prinz Harry zu begrüßen. Aufgrund einer Erkrankung des Gehirns und einer damit verbundenen Muskelschwäche, kostete es den Kleinen große Anstrengung überhaupt zu stehen. Ollies Mutter war berechtigterweise ergriffen und erzählte der „Daily Mail“: „Der Augenblick war wohl für beide sehr aufregend. Harry darf sich wirklich geschmeichelt fühlen, dass Ollie sich für ihn so angestrengt hat.“

Überraschendes Bruder-Geständnis

Ohne Berührungsängste oder der sonst so verschrienen royalen Steifheit alberte Prinz Harry mit den Kids herum, hörte sich aber auch ihre Nöte und Sorgen an. Beispielsweise die eines Mädchens, das dafür ausgezeichnet wurde, dass es für ihre MS-erkrankte Mutter und ihren autistischen Bruder sorgt. Auch dessen Behinderung ändere nichts an der Tatsache, dass dieser „total peinlich“ sei, verriet die 10-Jährige dem königlichen Besuch. Der „Daily Mail“ erzählte sie später, Prinz Harry habe ihr gestanden, dass auch sein Bruder „die ganze Zeit über sehr peinlich“ gewesen sei.

Wie schon seine Mutter Lady Diana beweist auch Prinz Harry einmal mehr, dass die britischen Royals mehr als nur eine Institution sind. Wir sind uns sicher, dass die schwer kranken Kids noch lange an ihre aufregende Begegnung mit ihm denken werden.

Bildquelle: Getty Images / Daniel Leal Olivas

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