Tomte, Tomte, Tomte

Tomte

Die Hamburger Band Tomte

Susi hatte gestern einen total aufregenden Tag. Erst hat sie ihre Kollegin Claudia zum Tomte-Interview begleitet und abends standen sie dann auch noch auf der Gästeliste für das Konzert im E-Werk.

Was war das für ein Tag gestern? Ich kann ihn noch gar nicht richtig in Worte fassen. Ziemlich aufregend und ganz neu – auf jeden Fall für mich. Meine Kollegin Claudi lag mir schon seit Wochen in den Ohren, dass wir doch einen Interviewtermin mit Thees Uhlmann – dem Sänger der Band Tomte – vereinbaren müssten. Hab ich mich also dahintergeklemmt und siehe da: es klappte. Termin am 06.11. um 14.30 Uhr am Kölner E-Werk. Claudis Gesichtszüge entgleisten und sie wurde ganz blass. War also scheinbar nicht ganz so ernst gemeint. Ihr Wunsch den Thees zu interviewen, mein ich. Aber da musste sie jetzt durch. Komme was wolle. Ein Interview mit Thees Uhlmann. Mein Gott – mit Thees Uhlmann, dessen Lieder sie bereits seit mehreren Jahren begleiten. Lieder, die ihr aus einigen Krisen geholfen haben. „Pathetisch“, sag ich – „Du nennst es Pathos und ich nenn es Leben“, kommt von Claudi zurück. Und damit zitiert sie direkt aus einem der Songs von Tomte. Mann, Mann – worauf hab ich mich da nur eingelassen?

Los ging’s also: ab zum Interviewtermin. Halbe Stunde Fahrt, kurz am E-Werk auf den „Jörn von Tomte“ warten und Treppe abwärts gings in die heiligen Hallen des „VIP-Bereichs“. „Hi, ich bin Thees“, stellte sich ein Apfelessender, etwas kurz geratener Typ mit Zahnlücke vor. „Was findet Claudi an dem?“, denk ich. Das Interview beginnt. Etwas holprig zwar, aber doch okay. Claudis Strahlen und rote Wangen ließen mich innerlich Schmunzeln. „Professionell ist was anderes“, dachte ich, „aber die Fragen, die sie stellt, sind schon gut!“ Da ich mich nicht so gut mit der Band Tomte bzw. Thees Uhlmann auskenne – eigentlich wusste ich vorher gar nicht, wer das ist – überließ ich ihr das Reden. Besser so. Das komplette Interview werde ich mir dann auf jeden Fall noch mal durchlesen, wenn es in der Erdbeerlounge erscheint. Vielleicht weiß ich ja dann, wer Slayer oder Bright Eyes sind und was an deren Musik härter oder nicht härter ist. Mmh – komisches Interview. Nach 25 Minuten war’s auch schon wieder vorbei und Claudi und ich standen im Hof, bewunderten noch kurz Oli Pochers Audi R8 und Harald Schmidts Jaguar (die Produktionsfirma ist genau im Haus nebenan) und zurück gings wieder in die Erdbeerlounge.

Quelle: www.pertramer.at

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