NEW YORK - NOVEMBER 07: (HOLLYWOOD REPORTER OUT US TABS OUT) Actress Sarah Jessica Parker chats with actor Chris Noth at an after party for The Cinema Society screening of 20th Century Fox's "The Family Stone" presented by The Cinema Society and Vogue at the Tribeca Grand Hotel November 7, 2005 in New York City. (Photo by Evan Agostini/Getty Images)
Diana Heuschkelam 19.01.2016

Wenn es nach „Sex and the City“-Macher Darren Star gegangen wäre, hätte es für Carrie und Mr. Big nicht das Happy End gegeben, dass sich die Fans sehnlichst gewünscht haben. Denn der 54-Jährige hatte es sich auf die Agenda geschrieben, dass Carrie ihre Erfüllung als glücklicher Single finden sollte. Wieso der Showmaker so empfand und warum er es doch nicht schaffte, Mr. Big ins Aus zu schicken, erklärte der Serienmacher nun in einem „Kindle Singles“-Interview.

402175 07: (EDITORIAL USE ONLY, COPYRIGHT HBO) Actors Sarah Jessica Parker and Chris Noth on the set of "Sex and the City". (Photo by HBO/Getty Images)

Chris Noth und Sarah Jessica Parker alias Mr. Big und Carrie Bradshaw

Im Gegensatz zu den „Sex and the City“- Fans hält Produzent und Drehbuchautor Darren Star nichts von dem konventionellen Ende, das die Liebesgeschichte seiner Serienfigur Carrie Bradshaw mit ihrem Mr. Big genommen hat. „Ich denke, dass die Show letztendlich die Werte verraten hat, für die sie stand, nämlich, dass Frauen ihr Glück nicht in der Ehe finden“, erklärte der Serienmacher seine Meinung.

„Nicht, dass sie das nicht können“, stellte er dennoch klar, „aber die Serie unterschied sich zu Beginn von den romantischen Komödien, die es vorher gab. Deshalb fühlten sich Frauen hingezogen dazu.“ Warum also ließ Darren Star die erfolgreiche Serie über vier New Yorker Single-Frauen dann also doch auf so gewöhnlichem Wege enden und seine Protagonistin in die Arme ihres Liebsten laufen? Musste er sich letztendlich doch den Erwartungen der Zuschauer beugen?

Darren Star: Das Finale von „Sex and the City” war zu konventionell

Tatsächlich hatte der Produzent nicht so viel Einfluss auf das Ende von „Sex and the City“, wie er es sich gewünscht hätte, denn der Serienabschluss stammte aus der Feder seiner Autorenkollegen: „Ich habe die letzten Folgen nicht geschrieben“, erklärte Darren Star. „Ab einem bestimmten Punkt muss man sie ihre eigene Vision verfolgen lassen. Am Ende wurde es eine konventionelle romantische Komödie, aber wenn man nicht da ist, um jede einzelne Folge zu schreiben, bekommt man auch nicht das Ende, das man sich wünscht.“

Die Fans von „Sex and the City“ werden sich nach dieser neuen Information wohl glücklich schätzen, dass Darren Star nicht über die Zukunft von Carrie und Mr. Big entscheiden konnte und die beiden nach langem Hin und Her doch noch zueinander finden durften.

Bildquelle: GettyImages/HBO, GettyImages/EvanAgostini


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  • Diana Heuschkel am 19.01.2016 um 17:07 Uhr

    Hättest Du Dir für Carrie Bradshow eine Zukunft ohne Mr. Big gewünscht oder bist Du zufrieden mit dem Serienende?

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