Stella weint!

„Curvy Supermodel“: Emotionaler Mobbing-Shoot

Diana Heuschkelam 13.10.2016 um 10:53 Uhr

Nachdem sich RTL2 über einen aus Quotenperspektive gelungenen Start von „Curvy Supermodel“ freuen durfte, zieht die Castingshow in der zweiten Folge inhaltlich weiter an. Die Kandidatinnen mussten sich in einem aufwühlenden Shooting beweisen – bei Stella flossen während der Herausforderung sogar die Tränen.

Bislang zeigten sich die „Curvy Supermodel“-Teilnehmerinnen eigentlich sehr selbstbewusst, wenn es um ihre Kurven geht. Und genau diese Selbstsicherheit wollte die Jury in der zweiten Folge der Show mit einer nicht gerade alltäglichen Methode stärken. So erhielten die Kandidatinnen die Aufgabe, sich Beleidigungen auf den Körper zu schreiben – und zwar jene, die sie in ihren jungen Jahren wegen ihrer Figur zu hören bekamen. Die Idee dahinter: Die Modelanwärterinnen sollten das Erlebte verarbeiten, gar von einem „Befreiungsschlag“ sprach Jurymitglied Ted Linow. „Man muss die Geißeln der Vergangenheit hinter sich lassen“, resümierte hingegen Modedesigner Harald Glööckler melodramatisch.

Mit den Schimpfwörtern auf der Haut und nur einem Bikini bekleidet ging es dann für die Kandidatinnen in die Münchner Innenstadt für das Shooting. Doch bevor die kurvigen Damen für die Kamera posieren durften, gab es noch eine kurze Vorbereitung mit Jurorin Motsi Mabuse. Sie ging mit den „Curvy Supermodel“-Kandidatinnen noch einmal Fotos aus der Vergangenheit durch – und das setzte vor allem Modelanwärterin Stella sichtlich zu. Sie erklärte, während der Schulzeit wegen ihres Gewichts gemobbt worden zu sein. So schwer, dass sie sogar eine Essstörung entwickelt habe. „Sie hat das Schlimmste von allen mitgemacht“, so eine sehr mitfühlende Motsi.

„Nilpferd“ versus „Selbstliebe“

Beim eigentlichen Shooting konnte Powerfrau Stella dann die Tränen nicht mehr zurückhalten. „Ich bin megastolz auf meinen Körper und habe kein Problem damit, jetzt hier im Bikini zu stehen“, erklärte die 24-Jährige mit sichtlich feuchten Augen. „Aber mit den Begriffen ist jetzt so eine emotionale Verbindung da.“ Stella stellte sich jedoch der Herausforderung: Neben Schimpfwörtern wie „Schwein“, „Nilpferd, „unsicher“ und „fett“ hatte sie sich auch ganz groß das Wort „Selbstliebe“ auf den Bauch geschrieben. Und siehe da: Das Lachen kehrte auf ihre Lippen zurück. „Es hat etwas gebraucht und mir gezeigt: Ich bin eine sexy Frau“, so Stella nach dem Shooting. Sie zog in die nächste Runde ein, Freenja und Julia hingegen mussten sich verabschieden.

Wir bewundern die „Curvy Supermodel“-Kandidatinnen, allen voran natürlich auch Stella, für ihren Mut und ihre Stärke!

Bildquelle: RTL2

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