Unmut bei der Wahl zur Miss USA

Unmut bei der Wahl zur Miss USA

am 22.04.2009 um 10:50 Uhr

Kristen Dalton in einem blauen Abendkleid gewinnt als Miss North Carolina die Wahl zur Miss USA

Der Sieg von Kristen Dalton geriet ein
wenig in den Hintergrund.

Dies diesjährige Wahl zur Miss USA sorgte für Wirbel. Denn auch wenn sich Kristen Dalton aus North Carolina am Ende das Krönchen holte, war es vor allem die Zweitplatzierte Carrie Prejean, die in den Fokus der Medien geriet. Der Grund: ihre Ansichten zur Homo Ehe.

Es war die Frage vom bekennenden schwulen Promi-Blogger Perez Hilton, die der blonden Studentin ihrer Meinung nach den Sieg kostete. Der wollte nämlich wissen, was die Miss-Anwärterin davon hielte, dass Vermont als vierter amerikanischer Staat nun die gleichgeschlechtliche Ehe anerkennt. Prejean zeigte sich konservativ. “Ich denke, dass es eine Ehe nur zwischen Mann und Frau geben sollte”, antwortete die Miss California. “Ich möchte niemanden beleidigen, aber so bin ich erzogen worden.”

Perez Hilton mit einerm Hut und kariertem Hemd bei einer Premiere

Perez Hilton mit einerm Hut und kariertem Hemd bei einer Premiere

Perez Hilton betitelte Prejean daraufhin in seinem Blog mit zahlreichen Schimpfwörtern, unter anderem als „dumb bitch“. Seiner Meinung nach hätte sie eine politisch korrektere Antwort geben müssen. Die gerügte Miss selbst bleibt aber bei ihrer Meinung. „Ich würde es rückblickend nicht anders machen. Ich habe gesagt, was ich für richtig halte. Das ist alles, was ich tun kann”, sagte sie den Fox News.

Die Gewinnern Kristen Dalton, die sich gegen 50 Konkurrentinnen durchsetzte, bekommt ein Apartment in New York und ein zweijähriges Stipendium an der New York Film Academy.

22.04.09

Bildquelle: gettyimages


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