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Was soll ich studieren?

Du bist fertig mit der Schule und stellst Dir so langsam aber sicher die Frage: „Wie soll es weitergehen?“ Oder sind es vielleicht Deine Eltern, Deine Freunde oder Deine Onkels und Tanten, die Dir diese entscheidende Frage immer wieder stellen? Fakt ist, eine wichtige Entscheidung muss her. Uni? Oder vielleicht doch lieber eine Ausbildung?

 

Viele zieht es an die Universität oder die Fachhochschule, schließlich bietet ein Studium noch immer die größten Aufstiegschancen auf dem Arbeitsmarkt. Aber willst Du einfach so ins Blaue hinein studieren? Erst einmal solltest Du Dir vorab überlegen, in welche Richtung es gehen soll. Die Fragen: „Was soll ich studieren?“ und „Welches Studium passt zu mir?“ solltest Du wohl überlegen und nicht ad hoc entscheiden, schließlich richtet sich danach Dein ganzes weiteres Leben. Unsere Tests können Dir vielleicht einen kleinen Hinweis darauf geben, wie es nach der Schule mit Dir weitergehen könnte.

 

Was studieren: Die Auswahl ist grenzenlos

Die Studienwahl fällt schwer. Denn: Es gibt eine Unzahl von Studiengängen aus den verschiedensten Bereichen. Oft liegt einem der eine wissenschaftliche Bereich mehr als ein anderer. So gibt es häufig Menschen, denen die Geisteswissenschaften leicht fallen, während sie mit Mathematik nicht viel anfangen können. Andere haben eine Leidenschaft für Stromkreise und bunte Flüssigkeiten in Reagenzgläsern, können aber mit einem Gedicht oder Kunstwerk nichts anfangen. Nicht selten kann man eindeutig zwischen Natur- und Geistes- und Gesellschaftswissenschaftlern unterscheiden. Es gibt allerdings auch Ausnahmen, die in beidem gut sind. Zunächst sollte man also seine eigenen Talente und Neigungen herausfinden und sich fragen, woran man Freude haben könnte. Die Frage, was studieren, ist daher oft gleichzusetzen mit der Frage: Was kann ich eigentlich? Und was will ich eigentlich?

 

Was studieren: Was kann ich gut, wo will ich hin?

Das Studium ist schließlich ein wichtiger Teil Deines Lebens, dem Du viel Zeit widmen musst – daher sollte Dir Dein Studium idealerweise Spaß machen. Man kann sich bei der Entscheidung für ein Studienfach seine Lieblingsfächer aus Schulzeiten in Erinnerung rufen. Dort kristallisiert sich in der Regel die eine oder andere Begabung heraus und man merkt, was einem liegt und woran man Freude hat. Außerdem sollte die Berufswahl bei der Studienwahl schon eine Rolle spielen: Für gewisse Positionen braucht man ganz konkrete Qualifikationen, die es zu erreichen gilt. Wenn man schon weiß, wo es einen später hinzieht, kann man die gestellten Voraussetzungen mit der Wahl des Studiums zusammenbringen. Die Frage, was studieren, ist also eine, die das ganze Leben beeinflussen kann. Das soll aber keine Angst vor der Studienwahl machen. Wer noch keine konkreten Vorstellungen von der Zukunft hat, sollte einfach die wichtigste Faustregel beachten: einen Studiengang zu wählen, der einem Spaß macht. Dann kann man sich auch einfacher motivieren. Die Entscheidung, was studieren, wird Dein Leben nachhaltig beeinflussen. Aber: Ein Studium ist nicht in Stein gemeißelt. Nicht umsonst heißt es schließlich: Probieren geht über studieren! Wer merkt, dass ein Studium doch nicht richtig passt, kann die Wahl rückgängig machen und sollte keine Angst vor einem Neuanfang haben!

 

Was studieren, und vor allem wo?

Die Frage, was studieren, geht einher mit der Frage: Wo studieren? Manche stehen vor der Qual der Wahl: Einige Studiengänge kann man fast überall belegen, die Klassiker wie BWL, Medizin, Germanistik oder Jura sind im ganzen Land vertreten. Wer sich aber für ein spezielles Studium entscheidet, muss man erst mal schauen, wo das überhaupt angeboten wird. Den Studiengang Gestaltungstechnik zum Beispiel kann man bisher nur an drei Universitäten in Deutschland belegen. Das solltest Du unbedingt bedenken, wenn Du Dich fragst ‚Was soll ich studieren?’, denn wenn für Dich etwa klar ist, dass Du in Deiner Heimatstadt bleiben möchtest, ist das Angebot an Studienfächern begrenzt. Was studieren ist also auch immer eine Frage des Studienortes.

 

Was studieren und welche Veränderungen?

Was studieren, ist also die erste Sache, die geklärt werden muss. Und damit geht es erst los! Wer sich für ein Studienfach und einen Studienort entschieden hat, kann kaum durchschnaufen. Denn schon stehen große Veränderungen an – für viele zumindest. Viele junge Leute nutzen den neuen Lebensabschnitt und das Studium, um etwas an Umfeld und Alltag zu verändern. Der Beginn des Studiums ist ein idealer Zeitpunkt, das elterliche Nest zu verlassen und auszuziehen. Mit dem Studieren zieht man in eine WG, in ein Studentenwohnheim oder in sein eigenes Zuhause. Aufgaben wie kochen und putzen rücken auf einmal stärker in den Vordergrund – und man ist bei allem ganz auf sich alleine gestellt. Ein wichtiger Schritt in Richtung Selbstständigkeit, der wohl überlegt sein möchte. Möchtest Du lieber alleine oder in einer WG wohnen, weit von Deinem Elternhaus entfernt oder doch lieber nah daheim? All diese Faktoren solltest Du bei der Frage ‚Was soll ich studieren’ berücksichtigen. Dann kann so gut wie nichts mehr schief gehen!

 

‚Was soll ich studieren?’ – mit dieser Frage sehen sich viele Jugendliche über kurz oder lang konfrontiert, denn kaum eine Frage ist in jungen Jahren so wichtig. Schließlich ist das Studium der Beginn eines ganz neuen Lebensabschnitts und maßgeblich dafür verantwortlich, wie Dein Leben weiterhin verlaufen wird. Du solltest also genau überlegen, was Du studieren möchtest, und nicht einfach aus dem Bauch heraus entscheiden. Sprich auch mit Deinen Eltern und engen Freunden darüber. Sie können Dir meist am besten Denkanstöße und Ideen dazu, was Du studieren sollst, geben.