Weihnachten: Stress pur?

Stressige Weihnacht

Frau trägt viele Geschenke fÃ�¼r Weihnachten

Die Vorbereitungen für Weihnachten
können ganz schön stressig werden

Als Kind war Weihnachten eine feine Sache. Man bekam Geschenke, einen ganzen Berg Süßigkeiten und Weihnachtsplätzchen und drei Tage lang jeden Tag eine andere Köstlichkeit aus Mutters Küche. Gut, nicht alles war positiv. Auf das Wangengekneife der Omas, begleitet vom Ausruf: “Kind, bist du gewachsen!”, hätte man verzichten können. Aber als Entschädigung gabs ja immerhin anschließend fünf Mark.

Hilfe, es weihnachtet sehr

Aber sobald uns klar wird, dass es den Weihnachtsmann nicht wirklich gibt, sieht das Ganze sowieso anders aus. Denn leider kommen die Geschenke nicht durch den Kamin ins Wohnzimmer gepurzelt. Und auch wenn wir unterm roten Abendhimmel noch so lang die Arme ausbreiten: es sind noch niemals Plätzchen aus der Himmelsbäckerei gefallen. Und schon haben wir einen neuen, alljährlich wiederkehrenden Begleiter: den Weihnachtsstress! Die Männer machen es sich da einfach, die praktizieren den Weihnachtsstress nämlich ausschließlich an Heiligabend. Immerhin hat die Tankstelle gegenüber ja bis zehn geöffnet. Frau dagegen bereitet sich gerne vor – und das fängt manchmal bereits im September an. Da werden schon mal die ersten Geschenke gehortet und Weihnachtskarten im Zehnerpack gekauft. Und trotzdem ist die Weihnachtswoche Jahr für Jahr eine Herausforderung in Sachen Zeitmanagement. Shopping-Horror-Trips durch überfüllte Innenstädte und stundenlanges Kochen und Backen sind an der Tagesordnung. Blanke Ironie also, dass man diese Jahreszeit besinnlich und gemütlich nennt. Wer von uns hat nicht schon mal dem Herrgott gedankt, dass es nun wieder ein Jahr dauert, bis das nächste Weihnachtsfest vor der Tür steht?

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