Weihnachtsknigge 1

Weihnachts-Benimmcode

Weihnachtsknigge 1

Zerbrochene Weihnachtskugel; Weihnachtsdeko!

Wie benehme ich mich am Besten zur Weihnachtszeit?

Weihnachten steht schon wieder vor der Tür und Euch schwirren tausend Fragen im Kopf herum: Wie kleide ich mich richtig für die Weihnachtsmesse in der Kirche? Wem muss ich eine Weihnachtskarte per Post schicken und wer freut sich genauso über eine weihnachtliche E-Mail? Welche Weihnachtsgeschenke muss ich besorgen? Wir haben für Euch all diese Fragen in unserem Weihnachtsknigge beantwortet.

Traditionelle Postkarte oder witzige E-Mail?

Wochen vor dem Fest macht Ihr Euch schon Gedanken darüber, welchen Verwandten und Freunden Ihr zu Weihnachten schreiben müsst. Im Kopf rechnet Ihr heimlich alle Verwandten zusammen und multipliziert sie mit den Portokosten und schon brummt Euch der Schädel. Das wird ein tiefer Griff ins Portemonnaie, denkt Ihr Euch, dabei muss das gar nicht sein. Liebe Weihnachtsgrüße könnt Ihr auch per E-Mail verschicken. Allerdings kommt das immer auf die Person an. Im Geschäftsleben sind E-Mail Weihnachtswünsche ein absolutes No-go. Für Geschäftspartner solltet Ihr unbedingt eine schöne Postkarte kaufen und verschicken. Im Verwandtenkreis könnt Ihr auch ruhig eine liebe E-Mail schreiben und noch ein weihnachtliches Bild einfügen. Aber auch hier aufgepasst: Eurem Onkel, der mit hängen und würgen den PC anschalten kann und Eurer Oma solltet Ihr auch lieber eine Postkarte schicken. Aber gerade bei gleichaltrigen Freunden oder Verwandten, die täglich mit dem Computer und dem Internet umgehen, könnt Ihr ruhig eine weihnachtliche E-Mail verschicken.

Das richtige Weihnachtsoutfit!

Ach du heilige…! Was zieh ich am Heiligen Abend bloß an?

Wir Frauen haben das Problem tagtäglich: Was zieh ich bloß an? Und an Weihnachten wird es auch nicht besser. Eure Eltern erinnern Euch noch an den Besuch der Weihnachtsmesse in der Kirche und schon steigt die Panik: Kirche? Ich hab doch gar nichts zum Anziehen für einen Kirchenbesuch! Hängt in Eurem Kleiderschrank ein warmer Mantel, seid Ihr schon bestens gerüstet für den Besuch der Christmette. Denn in Kirchen ist es oft sehr kalt. Und was Ihr unter dem Mantel tragt, sieht in der Kirche sowieso keiner. Fehlen ja nur noch die heiligen Treter. Aber Treter solltet Ihr in diesem Fall lieber zu Hause lassen. Kaputte, alte Turnschuhe machen sich in der Kirche nicht so gut. Greift lieber zu Eurem Lieblingsstiefel, der hält nämlich zum Mantel zusätzlich warm. Wenn Euch die Kälte nichts ausmacht, könnt Ihr natürlich auch schicke Ballerinas oder Pumps anziehen. Aber denkt dran: In der Kirche wird keine Modenschau veranstaltet, sondern die Geburt Jesu Christi gefeiert. Auch wenn es an Weihnachten nicht in die Kirche geht, solltet Ihr Euch schick anziehen. Gammelige Klamotten solltet Ihr in der hintersten Schrankecke verstecken, holt Eure schönsten Sachen zum Vorschein! Aber denkt bei Eurem Weihnachts-Outfit für zu Hause daran: Ihr geht nicht in die Disco. Die Kleidung, die für einen Discobesuch schick wäre, ist nicht passend für das Weihnachtsfest.

Geschenke unter dem Weihnachtsbaum

Schöne Geschenke – oder der totale Reinfall?

Was ist das denn? Böse Überraschungen beim Geschenke auspacken

Dieser Blick wäre kinoreif gewesen, aber er dauert nur eine Sekunde an, bevor Ihr zum künstlichen Lächeln übergeht. Ihr habt gerade ein Weihnachtsgeschenk geöffnet. Von Eurer Oma. Dabei stand auf Eurer Liste ganz oben und fett geschrieben, dass Ihr Euch den neusten iPod wünscht. Oma dachte sich einfach nur, dass die Enkelin die deutsche Rechtschreibung nicht beherrscht, und schenkt Ihr einen Eipott. Ein netter, kleiner, witziger Eierbecher. Aber was wollt Ihr damit schon anstellen? Musik spielt der bestimmt nicht ab. Oma hat es eigentlich nur gut gemeint, aber trotzdem wirft sich bei Euch die Frage auf: Darf ich Weihnachtsgeschenke umtauschen? Die Entscheidung liegt ganz bei Euch. Ein Geschenk ist ein Geschenk und mit der Übergabe gehört es Euch. Ihr dürft damit also tun und lassen, was Ihr wollt. Ihr könnt es weiter verschenken, verkaufen oder sogar versteigern. Aber vergesst bitte nicht: Eure Oma hat sich Mühe gegeben, sie wollte Euch zu Weihnachten eine Freude machen. Wenn Ihr das Geschenk umtauscht oder verkauft, ist das für die Schenker wie ein Schlag ins Gesicht. Sie haben sich mit der Wahl des Geschenkes Mühe gegeben und es kommt von Herzen. Das gleiche gilt natürlich auch für Geschenke von den Eltern oder vom Freund: Das Geschenk gehört Euch und Ihr könnt damit machen, was Ihr wollt. Aber denkt immer ein bisschen an die, die es Euch geschenkt haben. Vielleicht macht sich Euer neuer Eierbecher ja gut als Deko auf dem Tisch und er wird Euch sicherlich bei jedem Frühstücksei an Omas lustiges Missverständnis erinnern.

Im zweiten Teil unseres Weihnachtsknigges, erfahrt Ihr unter anderem, wie man sich während des Weihnachtsessens verhalten sollte!



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