Weihnachtsgedichte

Der Weihnachtsaufzug

Kerzen in einem geschm�¼ckten Fenster.

Leuchtende Weihnachtslichter

Wer kommt an Weihnachten auf einem Schlitten angeritten? Der Weihnachtsmann mit seiner Rute und dem Sack. Der Weihnachtsaufzug erzählt von diesem Auftritt in einer bezaubernden Schneelandschaft.

Der Weihnachtsaufzug

Bald kommt die liebe Weihnachtszeit,
vorauf die ganze Welt sich freut;
das Land, so weit man sehen kann,
sein Winterkleid hat angetan.
Schlaf überall; es hat die Nacht
die laute Welt zur Ruh gebracht –
kein Sternenlicht, kein grünes Reis,
der Himmel schwarz, die Erde weiß.

Da blinkt von fern ein heller Schein –
was mag das für ein Schimmer sein?
Weit übers Feld zieht es daher,
als ob`s ein Kranz von Lichtern wär`,
und näher rückt es hin zur Stadt,
obgleich verschneit ist jeder Pfad.

Ei seht, ei seht! Es kommt heran!
Oh, schauet doch den Aufzug an!
zu Roß ein wunderlicher Mann
mit langem Bart und spitzem Hute,
in seinen Händen Sack und Rute.
Sein Gaul hat gar ein bunt Geschirr,
von Schellen dran ein blank Gewirr;
am Kopf des Gauls, statt Federzier,
ein Tannenbaum voll Lichter hier;
der Schnee erglänzt in ihrem Schein,
als wär`s ein Meer von Edelstein. –

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