Weihnachtsgedichte

Die Könige

Goldene Glocke, die am Tannenbaum als Weihanchtsbaumschmuck hÃ�¤ngt.Die schönste Weihnachtstradition ist das Singen von Weihnachtsliedern und das Vortragen von Gedichten an Heiligabend. Damit erfreut man nicht nur seine Liebsten, sondern sorgt zugleich für eine schöne Weihnachtsstimmung. Das Gedicht “Die Könige” erzählt in klangvollen Reimen die Weihnachtsgeschichte.
Die Könige

Drei Könige wandern aus Morgenland,
ein Sternlein führt sie zum Jordanstrand,
in Juda fragen und forschen die drei,
wo der neugeborne König sei.

Sie wollen Weihrauch, Myrrhen und Gold
zum Opfer weihen dem Kindlein hold.
Und hell erglänzet des Sternes Schein,
zum Stalle gehen die Könige ein,
das Knäblein schauen sie wonniglich,
anbetend neigen die Könige sich,
sie bringen Weihrauch, Myrrhen und Gold
zum Opfer dar dem Knäbelein hold.

O Menschenkind, halte treulich Schritt,
die Könige wandern, o wandere mit!
Der Stern des Friedens, der Gnade Stern
erhelle dein Ziel, wenn du suchest den Herrn;
und fehlen dir Weihrauch, Myrrhen und Gold,
schenke dein Herz dem Knäblein hold!

Kommentar (1)

  • Ein sehr schönes Gedicht, welches unser Kantor vor einigen Jahren selbst vertont und in der Kirche mit uns als Chor aufgeführt hat. Die Aufnahme höre ich mir regelmäßig zu Weihnachten an. Da kommt immer wieder eine wohlige Stimmung auf.