Little african children jumping and having fun in front of camera

Weihnachten rückt näher und wir beginnen, uns erste Gedanken über mögliche Geschenke für Verwandte und Freunde zu machen. Doch oftmals bleibt das Kopfzerbrechen fruchtlos: Nicht immer fällt uns das „perfekte“ Geschenk ein – vielleicht, weil wir die zu Beschenkenden noch nicht lange genug kennen, vielleicht auch, weil sie einfach schon alles haben. Anstatt nun aber wieder auf den letzten Drücker ein „Naja“-Geschenk zu kaufen, das dann im Schrank verstaubt, warum nicht etwas schenken, das wirklich von Bedeutung ist: Mit einer Spende im Namen des Beschenkten könnt ihr gemeinsam das Leben von Kindern in Not nachhaltig verändern. Hier sind fünf Gründe, warum ein Spendengeschenk zu Weihnachten gleich doppelt Freude macht.

1. Familien zusammenbringen

Auch wenn wir in einer anderen Stadt oder sogar in einem anderen Land leben – für die meisten von uns ist es unvorstellbar, Weihnachten ohne die Familie zu verbringen. Da ist keine Autofahrt zu lang und keine Flugreise zu anstrengend.

Doch nicht jeder hat die Möglichkeit, Heiligabend im Kreise seiner Lieben zu verbringen. Jedes Jahr werden tausende Kinder von ihren Familien getrennt und gerade in Gebieten, in denen Krieg oder Naturkatastrophen wüten, wissen viele Menschen noch nicht einmal, wo ihre Familie ist.

Bringe mit deinem Weihnachtsgeschenk Familien zusammen.

Zum Glück gibt es Wege, vermisste Kinder wieder aufzuspüren und zu ihren Familien zurückzubringen: von mobilen Netzwerken bis hin zu detaillierter, aufwendiger Recherche und Sucheinheiten vor Ort nutzt UNICEF jede Möglichkeit, um die Kleinen wieder zu ihren Eltern nach Hause bringen zu können. Und es funktioniert – allein im vergangenen Jahr konnten durch den Einsatz von UNICEF 21.000 Kinder ihre Familien wieder in die Arme schließen.

2. Hunger lindern

Egal, wie alt man ist – das Weihnachtsmahl, das Mama (oder auch Papa!) am 24. auf den Tisch bringt, zaubert auch erwachsenen Kindern ein Lächeln aufs Gesicht.

Gerade weil wir das Weihnachtsessen so genießen, wollen viele Menschen an Weihnachten etwas zurückgeben. Deswegen gibt es viele Familien, die sich an den Feiertagen z.B. in der örtlichen Suppenküche engagieren.

Khadija aus Nigeria – vor und nach der Behandlung mit therapeutischer Nahrung und Medikamenten.

Wer keine Suppenküche in der Nähe hat, kann auch ganz einfach von zu Hause aus mit seinem Weihnachtsgeschenk helfen: Durch Spenden finanziert UNICEF jedes Jahr 33.000 Tonnen therapeutischer Spezialnahrung, um Millionen von Kindern vor dem Verhungern zu retten.

3. Bildung in Kriegsgebieten möglich machen

Hierzulande sind die meisten Kids sehr glücklich, wenn endlich Ferien sind. In Ländern wie Syrien, wo Krieg und Zerstörung herrschen, sieht das jedoch ganz anders aus: Die Kinder brauchen und wollen Bildung. Auch weil durch den regelmäßigen Schulbesuch zumindest der Anschein von Normalität wieder ins Leben zurückkehrt.

Dieses Mädchen aus Aleppo konnte wegen des Krieges zwei Jahre nicht zur Schule gehen. UNICEF ermöglichte ihr, wieder zu lernen und einen Abschluss zu machen – sogar in ihrer Heimatstadt.

Außerdem: Wenn eine ganze Generation ohne Bildung aufwächst, besteht keine Chance, ein Land aus den Trümmern wieder aufzubauen. Die Kinder können niemals Lehrer, Ärzte oder Ingenieure werden und gemeinsam eine neue friedvolle Gesellschaft erschaffen.

Darum ist es so wichtig, Kindern überall auf der Welt den Zugang zu Bildung zu ermöglichen – ganz besonders in Krisengebieten. Sogar im stark vom Krieg gezeichneten Syrien hat UNICEF es geschafft, Kinder wieder in die Schule zu bringen und Lehrkräfte auszubilden.

4. Kindersoldaten nach Hause bringen

Der schönste Anblick zu Weihnachten ist ein strahlendes Kindergesicht. Leider haben viele Kinder auf der Welt wenig Grund zu lächeln. Weil Kinder leicht zu beeinflussen sind, werden sie in Kriegsgebieten gezielt als Kindersoldaten missbraucht. Sie werden mit falschen Versprechungen gelockt, mit Drogen und Alkohol gefügig gemacht oder sogar entführt.

UNICEF setzt sich für die Freilassung von Kindersoldaten ein und fordert Regierungen und bewaffnete Gruppen auf, ihren Einsatz zu ächten. Doch nach der Befreiung der Kinder ist die Arbeit noch längst nicht getan: UNICEF und seine Partner versuchen, die Familien der Kinder zu finden und helfen ihnen, wieder nach vorne zu schauen.

5. Krankheiten heilen und vorbeugen

Gesundheit ist das beste Geschenk – das wissen vor allem jene, die schon einmal gesundheitliche Probleme hatten. In armen Ländern können Krankheiten, die hierzulande einfach zu behandeln sind, wie z.B. Masern, schnell tödlich werden.

Kein Weg zu weit: UNICEF-Helfer bringen Impfstoffe an jeden erdenklichen Ort.

UNICEF versorgt deshalb weltweit 45 Prozent der Kinder unter fünf Jahren mit den wichtigsten Impfstoffen. Aufgrund des großen Umfangs seiner Impfprogramme kann UNICEF Impfstoffe sehr günstig einkaufen. Dadurch wird mit jedem Euro, der gespendet wird, noch mehr erreicht. Und das lohnt sich: Im vergangenen Jahr sind so wenige Kinder wie noch nie zuvor an Polio erkrankt.

Familiäre Wärme, Nahrung, Bildung, Freiheit, Gesundheit – das sind besten Geschenke, die ihr dieses Weihnachten euren Liebsten und Kindern in Not machen könnt.

Bildquellen: © UNICEF/UN014006/Rich; © UNICEF Nigeria/Commins; ©UNICEF/UN070696/Al-Issa; © UNICEF/UNI184260/Lucky8 LLC; iStock/Riccardo Lennart Niels Mayer


Was denkst du?