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Diana Heuschkelam 07.02.2018

Menschen, die in Großstädten wie Köln, München oder Berlin leben, wissen es nur zu gut: Die Suche nach einer schönen und bezahlbaren Wohnung grenzt mittlerweile an Wahnsinn. Aktuell sorgt ein Paradebeispiel im Netz für Aufruhr, das zeigt, mit welchen übertriebenen Forderungen von Vermietern sich Wohnungssuchende herumschlagen müssen.

Die Unterlagen, die man vorzeigen muss, um sich als Bewerber einer Wohnung – selbst eines 1-Zimmer-Apartments – ins Rennen zu schicken, gleichen mittlerweile einer Bewerbungsmappe für einen Job. Ein Foto, das vor wenigen Tagen auf der Facebookseite von „Jodel“ auftauchte, zeigt, welche Unterlagen Vermieter sich heutzutage von Interessierten wünschen:

Auf dem Foto sieht man die Ansprüche einer Münchener Vermieterin: Neben einer Schufa- und einer Mieterselbstauskunft sollen die Interessenten zusätzlich eine Bestätigung bei ihr einreichen, die zeigt, dass sie ihre Miete zuvor immer pünktlich gezahlt haben. Auch die letzten drei Gehaltsnachweise und der Nachweis einer Festanstellung nach bestandener Probezeit sollen bereitgestellt werden. Zusätzlich sind nur potentielle Mieter mit mindestens 3.000 Euro monatlichem Einkommen gewünscht – natürlich netto!

Sonst noch was?

Die Meinungen der Facebook-User zu dem „Jodel“-Post zeigen, wie kontrovers das Thema ist. Neben vielen wütenden Kommentaren findet man dort auch einige, die die Forderungen der Vermieterin so lächerlich finden, dass sie ihr weitere Dinge vorschlagen, die sie in ihrer Anzeige verlangen sollte: „Nachweis, dass der Papst Blutsverwandter ist“, lautet ein solcher Vorschlag. „Der Zahn eines Werwolfs und die Träne einer Hexe, nachdem ihr das Herz gebrochen wurde“, fügt eine weitere Kommentatorin hinzu.

Wohnungssuche in Deutschland: Der ganz normale Wahnsinn

Andere scheinen weniger überrascht. „Bis auf 3.000 € Nettoeinkommen sind das völlig übliche Anforderungen“, kommentiert eine Nutzerin. Auch in anderen deutschen Städten als München kennt man solche Anzeigen nur zu gut. Genauso sei es zum Beispiel bei der „Wohnungssuche in Frankfurt. Außerdem müssen der IKEA-Kleiderschrank und die 2m Küchenzeile für 5.000 Euro übernommen werden“, meint eine Kommentatorin. Eine andere stimmt ihr zu: „Der ganz normale Wahnsinn in Hamburg für eine 1 Zi. Wohnung mit Bad, wo man, um in die Dusche zu gelangen übers Klo steigen muss, Junggesellenküche, ohne Keller, ohne Balkon im 10. Stock auf 35qm.“

Hast du auch schon ähnliche Dinge bei der Wohnungssuche erlebt? Was war die dreisteste Forderung, die dir in einer Wohnungsanzeige begegnet ist? Verrate es uns in den Kommentaren unter dem Artikel oder auf Facebook.

Bildquelle:

iStock / Getty Images Plus/gorodenkoff

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