Micro Pony
Katja Gajekam 15.01.2018

Hattest du als Kind auch das Glück, so einen fransigen Pony verpasst zu bekommen, der nur die Hälfte deiner Stirn bedeckte? Was damals noch ganz süß war, ist jetzt einer der neuen Frisuren-Trends 2018: der Micro Pony. Wir sagen dir, ob er zu deiner Gesichtsform passt und wie man ihn stylt!

Das macht den Micro Pony aus

Der Micro Pony ist im Vergleich zu normalen Ponys, die bis zu den Augenbrauen gehen oder sogar über die Augen hängen, ein paar Zentimeter kürzer. Das heißt, deine Augenpartie ist vollständig zu sehen, deine Stirn teilweise. Der kurze Pony kann fransig geschnitten sein, kantig und gerade oder eher abgerundet. Trend war er bereits dank Audrey Hepburn in den 50er und 60er Jahren, in den 90ern kam der Micro Fringe erneut zurück (siehe Uma Thurman in „Pulp Fiction“) und 2018 soll er DER Frisurentrend sein. Stars wie Emma Watson oder Krysten Ritter machen es vor!

Wem steht der Micro Pony?

Nicht alle Gesichtsformen können den Micro Pony tragen. Um genau zu sein: die wenigsten.

  • Rundes Gesicht: Ich werde den Trend Micro Pony wohl eher nicht mitmachen – denn aus Erfahrung weiß ich, dass mir kurze Ponys einfach nicht stehen. Dafür ist mein Gesicht leider zu rund. Wenn also auch du zur Sorte „Mondgesicht“ gehörst, solltest du lieber die Finger von den Stirnfransen lassen, denn die können dein Gesicht noch breiter wirken lassen.
  • Eckiges Gesicht: Auch Frauen mit einem eckigen Gesicht sollten auf den grafischen Pony verzichten, denn dieser wirkt nicht gerade schmeichelhaft für ihre Form.
  • Herzförmiges Gesicht: Herzförmigen Gesichtern kann, muss der Pony aber nicht stehen. Du kannst vorher testen, ob der Micro Fringe zu dir passt: Das geht ganz einfach, indem du ein Büschel längerer Haare von deinem Kopf mit den Enden über deine Stirn hältst, um den Pony zu simulieren. Oder du probierst es mit einem Fake Pony*!

… Doch wem steht der Mini Pony denn nun wirklich?

  • Ovales Gesicht: Wie immer können sich die Ladys mit einem ovalen Gesicht und zarten Gesichtszügen frisurentechnisch frei austoben. Wie man an Emma Watson und auch Krysten Ritter sieht, wirkt der Pony hier sehr verspielt und dennoch elegant, keineswegs kindlich oder albern.

Der Vorteil beim Micro Pony ist, dass eine hohe Stirn damit ein wenig kaschiert und quasi „gekürzt“ werden kann. Emma Roberts hingegen hat meiner Meinung nach bei ihrer Frisur danebengegriffen – durch den abgerundeten Schnitt wirkt ihr Gesicht irgendwie optisch in die Länge gezogen. Zudem erinnert sie mich irgendwie an einen Knappen aus dem Mittelalter.

Krysten top, Emma flop: Nicht jedem steht der Micro Pony.

So stylst du den Micro Pony

Den gerade und akkurat geschnittenen Pony trägst du am besten zum kinnlangen Bob oder zum Long Bob. Er wirkt besonders stylisch und tough, besonders mit kräftigem Make-up wie rotem Lippenstift. Hier solltest du unbedingt glatte Haare haben oder täglich zum Glätteisen greifen.

Doch auch lange Haare können toll zum Micro Pony aussehen, besonders wenn sie gewellt oder locker hochgesteckt sind wie bei Emma Watson. Dann passt ein fransiger und asymmetrischer Pony am besten. Beim Pixie Cut ist dieser sogar fast ein Muss. Ein abgerundeter Pony hingegen steht den wenigsten, allerdings ist er in der Rockabilly-Szene sehr beliebt und wird auch gerne mal mit dem Lockenstab nach innen gerollt, um ihn kürzer wirken zu lassen.

Neben der Gesichtsform ist es natürlich auch immer eine Typfrage, wem der Micro Pony steht. In jedem Fall ist er absolut angesagt. Wenn du ihn wirklich testen möchtest und bisher noch gar keine Stirnfransen trägst, lass dir am besten zunächst einen normalen Pony schneiden, um dich daran zu gewöhnen. Später kannst du es immer noch kürzer wagen und dann solltest du dir sehr sicher sein, denn das Rauswachsen dauert eine ganze Weile.

Bildquelle:

iStock/Getty Images Plus/Jesse Grant, iStock/Getty Images Plus/Alberto E. Rodriguez, iStock/Getty Images Plus/Matt Winkelmeyer, instagram
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